ReferentInnen, Podiumsgäste, Moderation

Marco Bartsch

(c) Malte Jäger

studierte an der BTU Cottbus Stadt- und Regionalplanung und war sechs Jahre Assistent des international erfolgreichen belgischen Künstlers Jozef Legrand.Er unterstützte ihn bei der Planung, der Entwicklung und der Umsetzung verschiedenster Projekte in den Bereichen: Kunst am Bau/ im öffentlichen Raum und der Objektentwicklung.

Seit September 2012 kümmert er sich, im Auftrag des Potsdamer Unternehmers Christoph Miethke, um die Entwicklung des Oranienwerkes und ist Ansprechpartner vor Ort und Helfer für alle Interessenten und Interessierte rund um das Oranienwerk- dem Kultur- & Kreativstandort Oranienburg."

Vortrag auf der Leerstandskonferenz 2018:
"Vom „Lost Place“ zum Kultur- und Kreativstandort. Das Oranienwerk in Oranienburg."

 

www.oranienwrk.de
www.miethke.com

Martin Ciesielski

(c) Martin A. Ciesielski

studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Medienpsychologie und BWL an der Freien Universität Berlin.

Seine Magisterarbeit schrieb er über die Entwicklung des Innovationsmilieus im Silicon Valley. Seit 2004 betreibt er mit seiner Firma medienMOSAIK® ein Atelier für neue Kommunikationskulturen. Im Zentrum steht dabei das optimale Zusammenspiel physischer und virtueller Räume für die erfolgreiche Zusammenarbeit in Unternehmen.

In seiner Arbeit nutzt er eine Vielzahl an künstlerischen Interventions- und Kreativtechniken, u.a. Angewandte Improvisation und Social Prototyping. Seine eigene Rolle beschreibt er dabei gerne als die eines Wirtschaftsnarren®.

Der gebürtige Berlinarr lebt und arbeitet hauptsächlich in Berlin und Umgebung.

Workshop bei der Leerstandskonferenz 2018:
„StattBad - Interaktive Improvisationstheater-Performance“

 

Christian Darr

(c) Christian Darr

war dem Studium Flächen- und Stoffrecycling als Energie- und klimapolitischer Fraktionsreferent im Thüringer Landtag und als Leiter eines Abgeordnetenbüros in Nordthüringen tätig. Nach anschließendem Studium mit Abschluss M.Eng. Energetisch-Ökologischer Stadtumbau seit 2017 bei der Stiftung trias. Betreut den Bereich Forschung, aktuell tätig für das Forschungsvorhaben "Bürgerfonds" (gefördert durch das BMBF) und das EU-geförderte Forschungsvorhaben "OpenHeritage".


www.stiftung-trias.de
www.stiftung-trias.de/wissen-forschung

 

Tore Dobberstein

(c) Anne-Christin Plate

ist Partner bei complizen Planungsbüround dort verantwortlich für Kommunikation und Stadtentwicklung. Er ist Diplom-Kaufmann und hat in Halle/Saale und Marburg Lahn Wirtschaftswissenschaften studiert. Seine Arbeitsschwerpunkte sind kooperative Planungsprozesse und die kommunikative Begleitung städtischer Veränderung, insbesondere unter Schrumpfungsbedingungen. Am Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimarist er als Dozent tätig und war Gastprofessor (Junior) am Institut für Öffentlichen Raum und Stadtkultur (SKuOR) der TU Wien. Projekte und Mitarbeit: Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010, shrinking cities, Experimenteller Wohnungsbau und Stadtentwicklung (ExWoSt). Er ist Mitinitiator der „Sportification“ Reihe und erforscht seit 2003 die Schnittstellen zwischen Sport und Stadt.

 Vortrag bei der Leerstandskonferenz 2018:
"Sportification revisited: Der Sieg des Sports in der Stadt"

 

Gabi Dolff-Bonekämper

(c) Gabi Dolff-Bonekämper

Gabi Dolff-Bonekämper

arbeitete seit 1988 als Denkmalpflegerin in Berlin bis sie 2002 den Lehrstuhl für Denkmalpflege an der TU Berlinübernahm. 2001/2002 war sie Guest-Scholar am Getty Conservation Institute in Los Angeles.

Seit 2016 ist sie Sprecherin des interdisziplinärenDFG Graduiertenkollegs ‚Identität und Erbe’und seit 2017 Mitglied im Conseil Administratif de L’Institut National de Patrimoine in Frankreich. Sie erhielt 2016, in Verbindung mit dem « Institutite for Conservation » der Universität Göteborg,  den Riksbanken Jubileumsfond Preis 2017.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Denkmalwert- und Kulturerbe-Theorie, Erinnerungsorte und Geschichtspolitiken sowie Architektur und Städtebau der Nachkriegsmoderne, zu denen sie in zahlreichen Veröffentlichungen publizierte.

Sabine Djahanschah

(c) Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Sabine Djahanschah leitet die Projektgruppe “Bauen, Quartiersentwicklung, Kulturgüterschutz“ der Deutsche Bundesstiftung Umwelt. Nach dem Studium an der RWTH Aachen war sie von 1993-95 alsfreie Mitarbeiterin bei gmp u.a. an der Planung der neuen Messe Leipzig beteiligt, 1996 erhielt sie die staatliche Anerkennung als Sachverständige für Schall- und  Wärmeschutz. Seit 1996 initiiert und begleitetsie für die DBU Förderprojekte, hält Vorträge zum nachhaltigen Bauen im In- und Ausland und ist in diversen Jurys und Beiräten tätig. Seit 2003 ist sie Jurymitglied zum deutschen Holzbaupreis, seit 2010 Mitglied des “International Advisory Boards" der TU Stuttgart, seit 2012 Mitglied der Expertengruppe Städtebaulicher Denkmalschutz des BMUB, seit 2012 Mitglied im Stiftungsrat der Bundesstiftung Baukultur und seit 2014 Mitglied des Kuratoriums des Fraunhofer IBP. 

https://www.dbu.de

Thomas Drachenberg

(c) Steffen Lehmann

studierte von 1984 bis 1989 Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1999 promovierte er an der Freien Universität zu Berlin zur Baugeschichte der Stadt Luckenwalde von 1933 bis 1945.

Von 1989 bis 2003 war er Gebietsreferent in der Praktischen Denkmalpflege vorerst im Institut für Denkmalpflege der DDR und später im Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege. Von 2003 bis 2012 war er Abteilungsleiter für die Bau- und Kunstdenkmalpflege im Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum in dem er 2012 die Position des Landeskonservators und stellvertretenden Direktors übernahm.

Er hat mehrere Lehraufträge: 1999 bis 2002 an der BTU Cottbus und seit 2003 an der FU Berlin und im Masterstudiengang Denkmalpflege an der TU Berlin.

 

Turit Fröbe

(c) Philip Birau

die Architekturhistorikerin und Urbanistin, hat Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an der Philipps- Universität Marburg studiert, ein Masterstudium Europäische Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar absolviert und an der Universität Hamburg promoviert. Von 2005 bis 2017 war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und zuletzt auch als Gastprofessorin an der Universität der Künste Berlin tätig.  

Mit ihrer STADTDENKEREI entwickelt sie seit 2014 unkonventionelle, spielerische Strategien zur Baukulturvermittlung und stiftet zu einem „liebevollen Blick“ auf die gebaute Umgebung an. Zu ihren Forschungs- und Interessensschwerpunkten gehören die Themenkomplexe Stadt und Spiel, Baukulturvermittlung und urbanes Lernen.

Sie ist Autorin des Bestsellers „Die Kunst der Bausünde“; im September erscheint ihr Bestimmungsbuch für moderne Architektur „Alles nur Fassade?“.

Themenimpuls auf der Leerstandskonferenz 2018:
"Der 'liebevolle Blick' als Instrument“

www.die-stadtdenkerei.de

Klaus Günter

(c) Partner und Partner

wurde im Jahr 1971 in Freudenstadt geboren. Nach seiner Ausbildung zum Zimmermann (1992 bis 1994) studierte er Architektur an der Technischen Fachhochschule Berlin. Es folgte eine Anstellung bei den feddersen architekten, wo er sich überwiegend mit Wettbewerben und Grafik beschäftigte. Nach verschiedenen Engagements in Barcelona (2004 bis 2006), unter anderem für Red Bull oder WWP, gründete er im Jahr 2006, gemeinsam mit Jörg Finkbeiner, das Architekturbüro PARTNERUNDPARTNER.

Das Büro beschäftigt sich an seinen beiden Standorten im Schwarzwald und in Berlin mit dem Bauen mit Holz und der Frage, was nachhaltiges Bauen für zukunftsfähige Architektur bedeuten kann. Bei komplexen Fragestellungen an die jeweiligen Bauaufgaben stehen für dabei einfache Lösungen immer im Vordergrund. Technik soll natürliche Potentiale unterstützen aber nicht bestimmen.

Ein weiterer Wichtiger Punkt bei den Arbeiten ist die Schaffung einer eigenen Identität durch die gebauten Projekte. Die im Schwarzwald einen eigenen Baukulturprozess der dortigen Gemeinde Baiersbronn  initiierten.
www.partnerundpartner.com

Klaus Günter baute in Baiersbronn mit Birgit Stiletto die alte leerstehende Skifabrik Morlok zu einem Zuhause für schwerkranke Kinder um.
http://www.luftikus-kinderintensiv.de/

Jens Kapitzky

(c) Lars Stricker

Nach Ausbildungen zum Buchdrucker und Buchhändler hat er Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Politikwissenschaft studiert. Danach war er 15 Jahre beim Klett-Verlag www.klett.deim Bildungsbereich tätig, zuletzt für 5 Jahre als Geschäftsführer des Österreichischen Bundesverlages in Wien www.oebv.at.

2015 wechselte er Perspektive und Rolle: von der beratenden Führungskraft zum Berater. Seit 2015 lebt er wieder in Leipzig und arbeitet für die Organisationsberatung Metaplan www.metaplan.com, wo er seit 2018 gemeinsam mit Christoph Nahrholdt die Metaplan Academy http://www.metaplan.com/de/academy/leitet. Gleichzeitig ist er, ebenfalls mit Christoph Nahrholdt, Berater bei origo-3 www.origo-3.com; gemeinsam bieten die beiden Metaberatung für Zukunftsprojekte an, vor allem im Bildungs- und Entwicklungsbereich.

Workshop bei der Leerstandskonferenz 2018: Warum man Innovation nicht organisieren kann – sie aber trotzdem braucht!

Einige Texte von Jens Kapitzky im VERSUS-Blog von Metaplan:

Die Schwierigkeit des Einfachen
(mit Finn-Rasmus Bull und Judith Muster)
http://resources.metaplan.de/2018/04/23/die-schwierigkeiten-des-einfachen/

 Wer fragt, führt?
(mit Claudia Langen)
http://resources.metaplan.de/2018/02/01/wer-fragt-fuehrt/

Kollaboration in Zeiten der Digitalisierung
(mit Kai Matthiesen)
http://resources.metaplan.de/2017/09/12/kollaboration-in-zeiten-der-digitalisierung/

Peter Kloo

(c) Stadt Kolbermoor

ist Erster Bürgermeister der Stadt Kolbermoor. Im Mai 2002 übernahm der gelernte Elektromeister das Amt des Erster Bürgermeisters der Stadt Kolbermoor.

Die Stadt Kolbermoor ist eine Kleinstadt im oberbayerischen Mangfalltal, die erst im Jahre 1863 mit der Ansiedelung einer Baumwollspinnerei gegründet wurde. Die rasch anwachsende Industriesiedlung wurde überwiegend durch die Baumwollspinnerei geprägt und ist mittlerweile mit knapp 19.000 Einwohnern die größte Kommune im Landkreis Rosenheim.

Der Niedergang der Textilindustrie und die Schließung der Baumwollspinnerei im Jahr 1993 stellte für die Stadt Kolbermoor eine große Herausforderung dar. 

Seit 2004 wurde die Industriebrache inmitten der Stadt in enger Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und der privaten Investorengruppe Quest-Immoblien überplant und ein großer Teil der Industriebauten mit neuem Leben gefüllt.

Link:
http://www.quest-immobilien.de/communities/alte-spinnerei-kolbermoor.html

Sabine Gollner

(c) Florian Miedl

…ist selbstständig und als Impulsstrategin im Bereich Regionalentwicklung aktiv. Sie führt Projekte im Schnittbereich von Architektur und Stadtplanung, Film und Kunst durch. Freischaffend tätig ist Sabine Gollner mit Öffentlichkeitsarbeit, Medienproduktion und Leerstandsvermittlung.

Nach Abschluss ihres Architekturstudiums in Darmstadt und Newcastle upon Tyne und einer Ausbildung in Fernseh- und Filmproduktion betrieb sie von 1996 bis 2011 eine interdisziplinäre Multi-Media Firma in Birmingham, UK.  

2011 zog sie zurück nach Deutschland, gründete die Kreativagentur It’s About Time, um kreative Projekte im Bereich Tourismus und der Stadt- und Regionalentwicklung im ländlichen und peripheren Raum zu entwickeln und durchzuführen.

Ihr Kulturtourismus & Stadtentwicklungsprojekt, die App ‚QR-Tour Bad Berneck & Goldkronach‘  (www.qr-tour.de) erhielt den 2. Platz beim Tourismuspreis Bayern 2016.

Sie ist Gründerin und Vorsitzende der KÜKO: Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V., einer preisgekrönten Netzwerkinitiative für den ländlichen Raum. www.kueko-fichtelgebirge.de

2016 erstellte sie ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für Bad Berneck, zusammen mit der Coopolis GmbH, Planungsbüro für kooperative Stadtentwicklung, Berlin. Vermittelt jetzt Leerstandsobjekte an Kreativschaffende im Umsetzungsmanagement und als Teil von www.freiraumleben-fichtelgebirge.de

2017 Initiierung eines Coworking Spaces im ländlichen Raum im Auftrag des Amts für Ländliche Entwicklung: https://schaltzentrale.bayern/ 

http://www.coopolis.de/sabine-gollner
http://www.ardmediathek.de/tv/Zwischen-Spessart-und-Karwendel/Heimat-selbst-gestalten/BR-Fernsehen/Video?bcastId=14913712&documentId=38752758 
http://www.nordbayerischer-kurier.de/nachrichten/star-architekt-haimerl-fur-bad-berneck_590729 
https://kueko-fichtelgebirge.de/kreative/sabine-gollner-2/ 

Elke Knöß-Grillitsch

(c) Irmela Sondermann

studierte Architektur an der TU-Darmstadt und an der Architectural Association in London.Sie lehrte an der TU-Berlin von 1998-2008 und gründete gemeinsam mit Wolfgang Grillitsch das Büro Peanutz Architekten in Berlin, das seit 2013 auch im Raum Stuttgart tätig ist.Ihr Betätigungsfeld reicht von der Gestaltung und performativen Aneignung des öffentlichen Raums, Wohnen im urbanen und ländlichen Umfeld bis hin zu Museumsgestaltung und Ausstellungsdesign mit dem Blick auf die Kommunikation von urbanen und regionalen Konzepten, Archiven und kultureller Erinnerung. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem Um- und Zwischen- Nutzen von Raum.Zwischennutzungen von Brachen und leerstehenden Gebäuden ermöglichen die Aneignung von Raum und die Erprobung von Ideen im Kontext des Vorhandenen, vor deren Abriss oder Komplettsanierung.Aktuell plant sie im Team (Arge um.nutz = Studio umschichten & Peanutz Architekten) die temporäre Zwischennutzung einer ehemaligen Güterhalle als Ausstellungshalle für die Bundesgartenschau im Jahr 2019 in Heilbronn.

Mehr Information zu Peanutz Architekten:
www.peanutz.at


Vortrag bei der Leerstandskonferenz 2018:
"Zwischen Raum Nutzen“

 

Florian Kluge

(c) Martina Goyert für den Förderverein Bundesstiftung Baukultur

studierte Freiraum- und Landschaftsplanung an der Universität Hannover und Projektmanagement an der Bauhaus Universität Weimar. Von 1998 bis 2003 war er als freier bzw. angestellter Landschaftsarchitekt im Ruhrgebiet und in Hamburg tätig. Ab 2003 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH Aachen. Nach seiner Promotion 2008 leitete er den Lehrstuhl als Vertretungsprofessor bis 2010. Im selben Jahr erhielt er den Ruf als Professor für Projektmanagement an die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Seit 2016 ist er dort Gründungsmitglied und Leiter des Instituts für Prozessarchitektur (IPA).
Selbständig ist Kluge seit 2003 mit dem Büro „KlugeProjekte“ als freischaffender Landschaftsarchitekt, Moderator und Prozessberater tätig. In wechselnden Konstellationen gestaltet er Prozesse und Projekte in Landschaftsarchitektur, Stadterneuerung und Dorfentwicklung sowie Kunstinterventionen.

Workshop bei der Leerstandskonferenz 2018
"Immovielien – Immobilien von Vielen für Viele!"

Infos zu Florian Kluges Lehrgebiet an der Alanus Hochschule:
https://www.alanus.edu/de/hochschule/menschen/detail/florian-kluge/d2e2d46ce84efd25f24b3a812269ef1d/

Infos zum Institut für Prozessarchitektur:
www.alanus.edu/ipa

Infos zum Netzwerk Immovielien:
www.netzwerk-immovielien.de

Philipp Hentschel

(c) Tobias Kremkau

ist Ur-Brandenburger und arbeitet seit Anbeginn in kreativen Netzwerken als selbstständiger Projektleiter für alles Digitale. 

Nachdem er 2010 in Berlin das Coworking Space und Freiberufler Netzwerk „welance" gegründet hat, folgte er der Idee von ländlichen Kreativorten.

Als Mitgründer des Coconat Workation Retreats sowie Initiator von Kreativorte-Brandenburg und dem Netzwerk ländliche Zukunftsorte ist er bestens mit den Projekten in und um Berlin vertraut.

Im Juli 2018 hat Philipp mit seiner Familie eine Inspirationstour durch Brandenburg gemacht. In seinem Vortrag wird er von der vielfältige Kreativszene berichten, welche sich in innovativen Wohn- und Arbeitsprojekten Ihren Traum von einem Leben ausserhalb der Großstadt erfüllt.

Leonhard Müllner

(c) Leonhard Müllner

studierte Medienkunst und Bildende Kunst in Wien, Leipzig und Linz. Derzeit arbeitet er an seinem PHD in Practice zum Thema "Fahnenflucht aus digitalem Kriegsgebiet". Er lebt und arbeitet in Wien als Künstler und Kulturwissenschaftler. Er verfügt über internationale Ausstellungs- und Vorführungserfahrung. Seine Filme zeigte er 2018 in der Diagonale 2018, Crossing Europe, bfi London Filmfestival und Vienna Shorts. Kürzlich gewann er den Preis für den Besten Österreichischen Film im Vienna Short Film Festival (VIS).

In seinen künstlerischen Arbeiten interveniert er in den digitalen oder öffentlichen Raum.

Vortrag auf der Leerstandskonferenz 2018: „Leerstandstendenz“

Link:
http://leonhardmuellner.at

Reiner Nagel

(c) Bundesstiftung Baukultur, Till Budde

ist Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, Architekt und Stadtplaner. Zuvor war er Abteilungsleiter in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin für die Bereiche Stadtentwicklung, Stadt- und Freiraumplanung (seit 2005).

Reiner Nagel hat seit 1986 in verschiedenen Funktionen auf Bezirks- und Senatsebene für die Stadt Hamburg gearbeitet, zuletzt ab 1998 in der Geschäftsleitung der HafenCity Hamburg GmbH. Er ist Lehrbeauftragter an der TU Berlin im Bereich Urban Design und Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung und außerordentliches Mitglied des Bundes Deutscher Architekten.

https://www.bundesstiftung-baukultur.de

Caren Ohrhallinger

(c) nonconform

stammt aus Oberösterreich und studierte Architektur an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und in Oslo. Sie ist Ziviltechnikerin für Architektur, zertifizierte Dynamic Faciliator und ausgebildete Mediatorin.

Als Partnerin bei nonconform mit Sitz in Wien, Berlin, Oberösterreich und Kärnten hat sie die partizipative Planungsmethode nonconform ideenwerkstatt ebenso mitbegründet wie die nonconform akademie, ein Weiterbildungsangebot für innovative Bürgerbeteiligung.

Ihre Schwerpunkte liegen vor allem im Bereich der Ortskern- und Stadtentwicklung, der Schulraumentwicklung und der Verknüpfung von Beteiligung und Planung.

Eine Leidenschaft von ihr ist die pädagogische Zukunftsfähigkeit von Schulen beim Um- oder Zubau, wo sie an der Schnittstelle zwischen Raumentwicklung und Organisationsentwicklung agiert. So ist sie auch zuständig für die Entwicklung von neuen Formen der inneren Zusammenarbeit im Büro - mit den eigenen Methoden von Beteiligungshandwerk und Beteiligungskultur.

Vortrag auf der Leerstandskonferenz 2018:
"Arbeitstitel: Reise in die Zukunft"

Interview mit Caren Ohrhallinger im C/O Vienna Magazine

Lena Schartmüller & Beatrice Stude

von links nach rechts: Lena & Beatrice (c) Josefine Mochar & Ricardo Herrgott

Lena Schartmüller 

studiert im Master Raumplanung und Raumordnung an der Technischen Universität Wien. In ihrer Bachelorarbeit hat sie sich bereits intensiv mit Leerstand und Ortskernbelebung durch Leerstandsaktivierung auseinandergesetzt. Seit September 2017 ist sie Teil des Raumteiler-Teams von imGrätzl.at.

Beatrice Stude 

ist selbständige Stadtplanerin, war viele Jahre in der Projektentwicklung für einen gewerblichen Bauträger tätig und aufgrund ihrer Leidenschaft für (Alltags-)Radfahren jahrelang bei der Radlobby Wien und Radlobby Österreich im Vorstand engagiert. Ihr Fokus sind die sich unterstützenden Wechselbeziehungen von Nahversorgung und belebten Erdgeschossen, kurzen Wegen als Grundvoraussetzung für mehr zu Fuß gehen und Radfahren im Alltag, sowie attraktiven und inklusiven öffentlichen Räumen. Seit Frühjahr 2018 ist sie Teil des Raumteiler-Teams von imGrätzl.at.

Vortrag auf der Leerstandskonferenz 2018:
"Raumteiler - verbindet Menschen & belebt Stadtteile / Ortszentren"

https://www.imgraetzl.at/raumteilerfestival
https://www.imgraetzl.at/wien/raumteiler

Wolfgang Kil

(c) Wolfgang Kil

lebt als Architekturkritiker und Publizist in Berlin. Nach dem Studium in Weimar war er u. a. angestellter Architekt im Ostberliner Wohnungsbaukombinat, ab 1978 Redakteur verschiedener Fachzeitschriften, darunter auch beim Fachmagazin Bauwelt. Seit 1995 freiberuflich, schreibt er bevorzugt über den Umgang mit DDR-Architektur, zu Hintergründen wie Folgen des demografischen Wandels, über schrumpfende Städte und die Zukunft ländlicher Räume angesichts von Klimawandel und Energiewende. In jüngster Zeit hat er sich verstärkt Osteuropa, und hier besonders dem Erbe der Sowjetmoderne zugewandt. Er ist Autor mehrerer Bücher, 1997 erhielt er den Kritikerpreis des Bundes Deutscher Architekten BDA.

Publikationen u.a.:

  • Land ohne Übergang; Deutschlands neue Grenze. Mit Fotografien von Joachim Richau. Berlin 1992
  • Gründerparadiese. Vom Bauen in Zeiten des Übergangs. Berlin (Verlag Bauwesen) 2000
  • Werksiedlungen – Wohnform des Industriezeitalters. Dresden 2003
  • Luxus der Leere. Vom schwierigen Rückzug aus der Wachstumswelt. Wuppertal 2004
  • Das Wunder von Leinefelde. Dresden 2008. Engl. Ausgabe: The Marvel of Leinefelde ebenda, 2008, japan. Ausgabe 2009
  • Insel der besonderen Freiheiten. In: IBA Fürst-Pückler-Land (Hrsg.): Verwundete Landschaft neu gestalten. Die IBA-Werkstatt in der Lausitz. Berlin 2012. Engl. Fassung in: IBA Fürst-Pückler-Land (ed.): Redesigning Wounded Landscape, ebenda
  • Geduldsfeld – Slow City – Immobiliencharts? In: Michael Ziehl et. al. (Hrsg.): Second Hand Spaces. Über das Recyceln von Orten im städtischen Wandel. Berlin 2012 (dt./engl.).
  • Bleiberecht zum Höchstgebot? In: Informationen zur Raumentwicklung, BBSR (Bonn), Heft 2/2014
  • Ländliche Szenen. In: Informationen zur Raumentwicklung. Hrsg. BBSR (Stuttgart) H. 5/2015

Julia Paaß

(c) Magdalena Schaarwächter

Ursprünglich selbständige Kommunikationsdesignerin im Bereich Kultur, wandte sie sich bereits vor 10 Jahren mehr und mehr dem Social Design und der Gestaltung partizipativer Prozesse zu. Seither beschäftigt sie vor allem die Frage: Was braucht es, damit Menschen, die sich nicht gut kennen, in Austausch treten, miteinander kooperieren und etwas gemeinsam auf die Beine stellen?

2013 bekam diese Frage mit ihrem Umzug von Berlin in das 250-Einwohner-Dorf Prädikow, eine Stunde nordöstlich von Berlin, eine ganz neue Relevanz: Sie ließ die vor Jahren eingegangene Gemeindezeitung ‚Prötzeler Kurier‘ wieder aufleben und baut seit 2016 gemeinsam mit mittlerweile 40 Mitstreitern das genossenschaftliche Wohn- und Gewerbeprojekt ‚Hof Prädikow‘ auf dem alten Gutshof im Herzen des Ortes auf.

Ihre Überzeugung: kollaborative und gewerblich kreative Orte wie Hof Prädikow sind die Zukunft des Landlebens. Darum gründet sie gerade – gemeinsam mit ähnlichen Projekten – das ‚Netzwerk ländliche Zukunftsorte‘ und will so eine Plattform für den Dialog zwischen innovativen Projekten, Kommunen und der Politik schaffen. 

Hof Prädikow:
www.hof-praedikow.de

Netzwerk ländliche Zukunftsorte:
www.neue-nachbarn.digital

Artikel in der Berliner Zeitung:
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg/praedikow-von-berlin-in-die-digitale-landgemeinde-30980080

Beitrag in den Tagesthemen bei Minute 23:30
https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-6179.html

Bertram Schiffers

(c) Elisa Wrobel

Dr. Bertram Schiffers hat in Aachen und in New York Architektur und Stadtplanung studiert. Seine Schwerpunkte sind die Entwicklung von Transformationsräumen, der Stadtumbau und die Prozessbegleitung. Für die Promotion untersuchte er den Immobilienmarkt in schrumpfenden Städten anhand seiner Akteure. Berufliche Erfahrungen sammelte er im Planungsbüro, als Forscher, Freiberufler und Lehrbeauftragter sowie in der Verwaltung, überwiegend in Leipzig und Thüringen. Seit 2015 ist Bertram Schiffers Projektleiter bei der Internationalen Bauausstellung IBA Thüringen mit Sitz im Eiermannbau in Apolda, Stichwort open factory. Er motiviert, berät und vernetzt Menschen, die Zukunft im StadtLand gestalten. Dazu gehören das IBA Initiativprojekt LeerGut-Agenten, das Thüringer Netzwerk zur Belebung von Leerstand, sowie das Engagement im Netzwerk Immovielien.

Vortrag bei der Leerstandskonferenz 2018: "LeerGut-Agenten für Thüringen und Open Factory im Eiermannbau Apolda"

Mehr Informationen:
www.iba-thueringen.de, Stichworte LeerGut-Agenten und open factory
www.netzwerk-immovielien.de

Kai Dolata

(c) Axel Schmidt, commonlens

arbeitet mit seinem Architekturdiplom aus der handwerklich hervorragenden TU Dresden in der Stadt- und Regionalplanung (Büro für urbane Projekte, urbikon.com), als Projektleiter für mediale Kunstinstallationen (ART+COM) und als Vorstand einer der größten bürgerschaftlichen Initiativen für Stadtentwicklung in Berlin: Flussbad Berlin e.V. Er baut keine Häuser, dafür jedoch Brücken zwischen Wunsch und Wirklichkeit in der gebauten Umwelt, eine besondere Herausforderung im öffentlichen Raum, da sich politische, finanzielle, technische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen permanent ändern, obschon das Gebaute für Generationen bestehen soll. Für die nachfolgende Generation lehrte er an der Uni Kassel, der Universität Vilnius und der Kunstakademie Enschede. In der von ihm mitbetreuten Flussbad Akademie werden alle das Flussbad Projekt tangierenden juristischen, finanziellen, ökologischen und Stadtentwicklungs-Themen von und an ein breites Spektrum an Interessierten weitergegeben.

Kai Dolata wohnt in Berlin und arbeitet von dort aus, ist Vater zweier Töchter, fährt gern historische Boote und pflegt kleine Tiere und große Pflanzen auf einem Prignitzer Bauernhof.

 

Soazic Guézennec

(c) Soazic Guézennec

ist eine französische Künstlerin. Nach sechs Jahren in Indien zog sie vor zwei Jahren nach Berlin. Ihre multimedialen Arbeiten mischen Malerei, Film, Installationen, Skulpturen und Arbeiten auf Papier.

Nachdem sie parallel Wirtschaft und Kunst in Paris studierte, widmete sie sich einer künstlerischen Praxis, die vom Eindruck des Reisens und Immersion der Natur geprägt ist. In subtilen und immersiven Portraits von den Orten, die sie besuchte, können die Betrachter ihre eigene Beziehung zu ihrer Umwelt reflektieren.

2012 gründete sie in Mumbai Happy Owners, "Surreal Estate Agency". Happy Owners ist die Parodie einer Immobiliengesellschaft, die die Sprache des Immobilienmarkts analysiert und invertiert um alternative Lösungen für die Zukunft zu entwickeln. Überschwänglich und provokativ gebiert sie Kreationen, präsentiert mit den klassischen Kommunikationsmitteln der Immobilienbranche: Videos, Broschüren, Pläne, Modelle und Werbeplakate. Mit Unterstützung der GSAPP, Columbia University eröffnete sie Filialen in Indien, der Türkei und Deutschland und präsentierte das Projekt auf Ausstellungen in den Vereinigten Staaten, Frankreich und China. Happy Owners ist ein Kunstprojekt, dass mit dem Absurden als Werkzeug der Stadtentwicklung spielt. Es ist eine Fabrik für Visionen, ein Ort um die Städte von morgen zu hinterfragen und kollektiv an kreativen Lösungen zu experimentieren.

Die Arbeiten von Soazic Guezennecwurden in vielen Galerien und Museen auf der ganzen Welt ausgestellt. Vor kurzem wurde Happy Owners in die Ausstellung Habitarium in des „La condition publique“ Museums in Frankreich aufgenommen. 

 

Pablo Wendel

(c) Sven Cichowicz

machte eine Ausbildung zum Steinmetz und studierte dann Bildhauerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und an der China National Academy of Fine Arts in Hangzhou. Anschließend schloss er seinen Master of Fine Arts am Royal Collage of Art in London ab. 2012 gründete er die Performance Electrics gGmbH. Ein Kunstunternehmen als Stromanbieter zur Produktion und Distribution von Kunststrom® – Strom, der auf vielfältige Art durch und mit Kunst produziert wird. Sowohl temporäre Aktionen im öffentlichen Raum als auch Installationen gewinnen diesen Kunststrom. Die Struktur von Performance Electrics lässt sich über die Metapher des Netzes veranschaulichen: Designer, Architekten, Künstler und Kunsthistoriker beteiligen sich teils projektbezogen, teils dauerhaft an verschiedenen Standorten wie Berlin, Stuttgart oder São Paulo an der künstlerischen Produktion von Kunststrom. Aktuell arbeitet Pablo Wendel an der Transformation des ehemaligen Kohlekraftwerks in Luckenwalde (Brandenburg), in dem die Leerstandskonferenz 2018 stattfinden wird.

 Gemeinsamer Workshop mit Soazic Guezennec auf der Leerstandskonferenz 2018:
„Leerstand in Luckenwalde erkunden, markieren und füllen“

 

Matthias Neeff

(c) Destination Wattens

studierte Betriebs- und Volkswirtschaft an den Universitäten München und Innsbruck. Ab 2004 arbeitete er in unterschiedlichen Positionen im Unternehmen Swarovski an dessen Hauptsitz in Wattens/Tirol und leitete dort bis Ende 2010 die globale Unternehmenskommunikation. Von 2011 bis 2014 baute Matthias Neeff dann in einem Technologieunternehmen mit Sitz in Innsbruck einen neuen Geschäftsbereich auf. Als Quereinsteiger in die Regionalentwicklung ist er aktuell Geschäftsführer der „Destination Wattens GmbH“, einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen der Marktgemeinde Wattens und Swarovski. In dieser Position verantwortet er mit seinem Team, neben dem internationalen Gründerzentrum „Werkstätte Wattens“, auch die Konzeption und Umsetzung von Initiativen in den Bereichen Bildung, Mobilität, Wohnraum und Ortskernentwicklung. Grundlage für die Erarbeitung bestimmter Themenschwerpunkte und die Umsetzung spezifischer Projekte bildet dabei die sogenannte „Vision Wattens“.  

destination-wattens.at
destination-wattens.at/de/vision-wattens
werkstaette-wattens.at
mobilitaet-wattens.at

Mario Tvrtkovic

(c) HS Coburg

ist Architekt, Stadtplaner und Urbanista.Er studierte Architektur an der BUGH Wuppertal und an der TU Darmstadt. Von 2004 bis 2008 arbeitete er im verschiedenen Architekturbüros im Köln und Düsseldorf. Ab 2005 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Entwerfen und Siedlungsentwicklung | Fachgruppe Stadt an der TU Darmstadt tätig. Im Jahr 2013 erhielt er den Ruf als Professor für Städtebau und Entwerfen an der HS Coburg. 

Seit 2018 forscht er in Rahmen des Projektes CREAPOLIS, eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Innovative Hochschule“ eingerichtete Platform an der HS Coburg, zum Thema Austausch vom Wissen, Vernetzung, Transfer und Innovation in kleinen Städten und Region.

Seit 2008 betreibt er gemeinsam mit Maren Harnack das Büro urbanorbit. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Stadterneuerung und Dorfentwicklung, Städtebau der Nachkriegsmoderne und dem Imagewandel von Gebäuden, Ortsmitten und Quartieren.

 

Grit Stillger

(c) Zichner, Umweltamt Stadt Chemnitz

arbeitete nach ihrem Abschluss als Dipl.-Bauingenieurin an der IH Cottbus 1987 im Stadtplanungsamt Torgau in der Stadtsanierung und Bauleitplanung. Seit 1994 ist sie Abteilungsleiterin für Stadterneuerung im Stadtplanungsamt der Stadt Chemnitz und initiierte als solche die erste URBAN-Gemeinschaftsinitiative in Sachsen für das Chemnitzer Brühlviertel sowie das Stadtumbauförderkonzept für die Großsiedlung Heckert-Gebiet.

Im Rahmen des „KRACH – Kreativraum Chemnitz“-Projektes werden Kleinstunternehmen zur Stärkung der lokalen Wirtschaft in benachteiligten Quartieren gefördert. Dabei koorperiert die Stadt mit vielseitigen Akteuren und konnte so den ersten Co-Working-Space in Chemnitz eröffnen. Die im Netzwerk von KRACH begonnene Revitalisierung eines ehemaligen städtischen Gewerbehofes zum „Kreativhof Die Stadtwirtschaft“ mit Beteiligung in der Begleitforschung des BBSR „Auf dem Weg zur kreativen Produktionsstätte“ ist eines der Projekte der Stadt Chemnitz zur Bewerbung als europäische Kulturhauptstadt 2025.

Janosch Dietrich

(c) Janosch Dietrich

war bereits lange als Globetrotter unterwegs bevor der erste digitale Nomade an einem unbekannten Strand seinen klobigen Laptop aufklappte. Er blickt auf eine facettenreiche Karriere zurück, war Berater für nachhaltigen Tourismus, leitete internationale Freiwilligendienstprogramme, war als Fundraiser tätig und initiierte als Mitgründer von Moviemientoreisende Filmprojekte in vielen Ländern. Er ist Mitgründer von Coconat, einem Coworking Space und ländlichen Innovationsort in Bad Belzig, eine Stunde südwestlich von Berlin.

Website: www.coconat-space.com

 Deutsch: Artikel im Tagesspiegel Berlin: https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/klein-glien-arbeiten-wo-andere-urlaub-machen/20569284.html

English: Artikel in der New York Times: https://www.nytimes.com/2015/01/20/business/co-working-on-vacation-a-desk-in-paradise.html?emc=eta1&_r=0

Française: Artikel in der Le Monde: https://www.lemonde.fr/m-styles/article/2018/06/15/le-wi-fi-est-dans-le-pre_5315713_4497319.html

Roland Gruber

(c) Lars Landmann

Roland Gruber, geb. 1972 in Bad Kleinkirchheim, Kärnten. Studium der Architektur in Linz und Zürich und Kulturmanagement in Salzburg. Seit 1999 Mitgründer, Partner und Geschäftsführer vom Architekturbüro nonconform (Wien, Berlin) mit Schwerpunkt partizipative Raumentwicklung von Dorf, Orts- und Stadtkernen und nutzungsoffenem Bauen. Initiator und Kurator der jährlichen Leerstandskonferenz, Mitgründer und Vorsitzender von LandLuft – Verein zur Förderung von Baukultur in ländlichen Räumen. Mitgründer von Zukunftsorte – Plattform der innovativen Gemeinden Österreichs.

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